Warum die schlechten Nachrichten manchmal doch ganz gut sind

Liebe Leserinnen und Leser,

 

kennen Sie diese Tage, an denen man am Morgen am liebsten wieder ins Bett gehen möchte, weil so gar nichts klappt? Den Espresso aufs Lieblingsshirt gekleckert, Mieze spuckt einem das gerade gefutterte Gras vor die Füße. Natürlich nicht auf die Fliesen sondern auf den Teppich. Weil es spuckt sich ja so viel schöner mit weichem Teppich unter den Pfoten. Also umziehen und Teppich schrubben. Was für ein Start in den Tag. Trotz Sprint hat man die Bahn verpasst und in der nächsten Bahn sitzen alle mit knurrigen Gesichtern. Es kann nur noch besser werden. Und dann kommt die Nachricht, dass das letzte Produkt, das man gerade über Social Media in die Welt geschickt hat, jetzt leider ausverkauft ist. Och nööö. So ein Mist. Dann muss jetzt ja auch noch überall der Text geändert werden.

 

Halt! Stop! Wie bitte? Ausverkauft? Und langsam schleicht sich das erste Grinsen des Tages ins Gesicht. Ha, ausverkauft! Schon klar, dass es wahrscheinlich nicht in riesiger Stückzahl vorhanden war. Aber trotzdem: ausverkauft ist ausverkauft. Und so rettet eine Feuerschale einen eigentlich miserablen Tagesstart. Denn erstens guckt anscheinend doch jemand das an, was wir online posten (das ist ja nicht unbedingt selbstverständlich) und zweitens wird es dann auch noch gekauft. Mehr geht doch nicht, oder?

Ausverkaufte Feuerschale der Produktionsschule Wilhelmsburg auf Charitymarket
(Dies ist die ausverkaufte Feuerschale)

Doch, ein bisschen mehr geht noch. Wenn man sich mit Social Media beschäftigt, sollte man zumindest schon mal privat ausprobiert haben, was es da alles zu sehen gibt. Auch wenn man dann in den privaten E-Mails mit gefühlt unendlich viel uninteressantem Kram zugemüllt wird. Wird natürlich immer fast alles gleich gelöscht. Und wenn man dabei dann quasi aus den Augenwinkeln gerade noch über einen doch sehr vertrauten Begriff stolpert, muss man halt im Papierkorb auf die Suche gehen.

 

So sieht es aus, wenn man von Pinterest (auf dem privaten E-Mail-Konto) auf interessante Pinnwände hingewiesen wird:

 

„Gemeinnützige Produkte und Dienstleistungen - Charitymarket, Porches und 12 weitere Pinnwände, die stark an deine eigenen erinnern“

 

Das links ist Charitymarket. Und wird von Pinterest in die Welt geschickt. Schon wieder ein Tag, an dem nichts mehr schief gehen kann.

Pinterest wirbt für Charitymarket.de
Pinterest wirbt für Charitymarket

So viel zu schlechten Nachrichten und Datenmüll. Fazit: Die Perlen am Wegesrand können sich manchmal gut tarnen und es müssen gar nicht immer die großen Dinge sein, die für gute Laune sorgen. Ist aber schon nett, wenn sie mal gehäuft auftreten.

 

Und manchmal ist es nur eine Frage der Perspektive. Im Kleinen wie im Großen. Wie bei den Jugendlichen, die den Schulabschluss nicht geschafft haben. Und dann z. B. in einer Produktionsschule eine neue Perspektive finden. Und ausprobieren können, welche Arbeit ihnen liegt. Also sind auch hier die schlechten Nachrichten langfristig gesehen doch gar nicht mehr so schlecht.

 

Und das gab es sonst noch Schönes in den letzten Monaten:

 

Charitymarket gibt es seit Ende Juni auch in Hessen. Die Produktionsschule Frankfurt bietet einen Mittagstisch, ein Café und Catering. Und die Produktionsschüler haben ein Kochbuch mit den Lieblingsgerichten aus ihren Heimatländern geschrieben. Man kann damit also quasi eine kulinarische Weltreise machen. Ein ganz herzliches Willkommen auf Charitymarket.

Die Produktionsschule Steilshoop und die Produktionsschule Barmbek feiern in diesem Sommer ihr 10jähriges Bestehen. Auf diesem Weg noch einmal ganz viele Glückwünsche zu den Jubiläen und alles Gute für die nächsten zehn Jahre.

Die Veranstaltungen der Produktionsschule Barmbek beginnen Mitte August. Details zu den einzelnen Terminen finden Sie in unserem Facebook-Eintrag vom 8. August, wenn Sie hier klicken.

 

Ein Besuch der Produktionsschule Barmbek, bei dem die einzelnen Abteilungen präsentiert wurden, führte übrigens zu einer kleinen Erweiterung des Charitymarket. Damit zwischen den präsentierten Produkten nicht untergeht, was die Produktionsschulen darüber hinaus für Lehrbereiche anbieten und das Engagement der Betriebe noch besser dargestellt werden kann, haben wir um Ergänzungen der Betriebsdarstellung gebeten. Zur besseren Orientierung für alle Interessenten sind jetzt unter Produktionsschulen alle Bereiche, in denen die auf Charitymarket teilnehmenden Betriebe arbeiten, aufgeführt.

 

Und damit unsere schöne Übersicht auch die möglichen Interessenten erreicht, wurde an alle Hamburger Schulen vor Schuljahresende noch ein Mailing mit dem Hinweis auf Produktionsschulen und Jugendwerkstätten verschickt.

 

Wir wünschen Ihnen allen einen guten Start nach den Ferien, ganz viele Perlenhäufchen mit kleinen guten Dingen am Wegesrand und einen schönen restlichen Sommer.

 

Viele Grüße vom Charitymarket