Die Produktionsschule Frankfurt stellt sich vor

Produktionsschule Frankfurt, Charitymarket.de
Produktionsschule Frankfurt

Zentrum für Weiterbildung gGmbH

Friesengasse 7, 60487 Frankfurt, Telefon 0151-58951570

www.zfw.de 

Geschäftsführerinnen: Dr. Melanie Marysko, Barbabra Wagner, Monika Brechtel

Handelsregistereintrag HRB 42385

 

Ansprechpartnerin in der Produktionsschule:

Tanja Koschinsky, koschinsky@zfw.de

 

 

Produktionsschule Frankfurt, Charitymarket.de
Produktionsschule Frankfurt

Das Zentrum für Weiterbildung gGmbH (ZfW) wurde im Jahr 1986 in Frankfurt am Main gegründet. Der Hauptsitz des ZfW ist Frankfurt am Main. Heute befinden sich vier weitere Niederlassungen in den Städten Darmstadt, Langen, Dieburg und Rüsselsheim.

 

Übergeordnetes Organisationsziel des ZfW ist die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern, von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Altersgruppen sowie von Menschen mit Benachteiligungen im regionalen, nationalen und internationalen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt.

 

Wir engagieren uns in der Rhein-Main Region mit einer Vielzahl an Aktivitäten, die die Integration erwerbsloser Jugendlicher und Erwachsener in den Ausbildungs- und/oder Arbeitsmarkt zum Ziel haben. Menschen stark zu machen und somit gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, betrachten wir als unsere Aufgabe.

 

Ein besonderer Bereich dieser Aktivitäten ist die Produktionsschule. Sie existiert seit 2012 am Standort Frankfurt/M mit dem Schwerpunkt "Gastronomie". Eine weitere Schule gibt es in Langen, die auf handwerkliche Berufsfelder ausgerichtet ist.

Details zur Berufsvorbereitung an der Produktionsschule Frankfurt

Projekte zur Berufsorientierung und Ausbildung

 

Inhalte und Zielsetzung

In unserer Produktionsschule bieten wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit zur praktischen Erprobung, Qualifizierung und Ausbildung im Bereich Küche, Gastronomie und Hauswirtschaft an. Wir betreiben ein Café und ein Seniorenrestaurant innerhalb eines Pflegeheims in Eigenregie. Unsere Gäste sind Bewohner(inne)n des Pflegeheims, Stammgäste aus Bockenheim und Laufkundschaft.

 

Projekt „AST“ (Berufsvorbereitung):

Hier arbeiten und lernen Jugendliche in der „Küche“ und im „Restaurant“

 

Projekt „Step up“ (Ausbildung):

Hier werden Jugendliche zur „Fachkraft im Gastgewerbe“ ausgebildet.

 

Projekt AQuA (Ausbildung):

Zusammen mit dem Frankfurter Verband bilden wir Jugendliche im Bereich „Hauswirtschaft“ und „Küche“ sowie „Gastronomie“ an verschiedenen

Lernorten aus.

 

Markenzeichen einer Produktionsschule ist die Verbindung von Arbeits- und Lernort. Produkte und Dienstleistungen werden unter echten Bedingungen hergestellt und angeboten. Ein Team aus Fachanleiter(inne)n, Werkstattpädagog(inn)en und Trainer(inne)n vermittelt die praktischen und theoretischen Lerninhalte der jeweiligen Berufsfelder. Zudem fördern wir die Alltags- und Sozialkompetenzen und unterstützen die Jugendlichen durch Beratung und sozialpädagogische Begleitung.

 

Zielgruppe

  • Jugendliche zwischen 15 – 27 Jahre
  • Jugendliche ohne Hauptschulabschluss / Ausbildungsabbrecher/innen / Jugendliche mit Lernbeeinträchtigung

Methoden / Arbeitsweisen

Betriebliches Arbeiten und Lernen, Verzahnung von Theorie und Praxis, Handlungsorientierung, Binnendifferenzierung, Lernbegleitung, integrierte Sprachförderung.

 

Zertifikat / Abschluss

Berufsabschluss „Fachkraft im Gastgewerbe“/ “Hauswirtschafter/in“ oder „Koch/ Köchin“. Bei Eignung Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss, Teilnahmezertifikat und Abschlussbeurteilung.

 

Termine und Laufzeit

Der Einstieg ist nach Rücksprache und Vorstellungsgespräch jederzeit möglich.

 

"Jeden Tag stellen unsere Teilnehmenden aus drei Projekten einen Mittagstisch für die Gäste des Seniorenrestaurants bereit und bewerkstelligen dadurch ein Drei-Gänge-Menü für Menschen, die aus dem Stadtteil Bockenheim den Weg in das Pflegeheim des Frankfurter Verbandes finden. Dieses Zusammenkommen unterschiedlichster Menschen erlebe ich als eine große Bereicherung. Wir leben in einer bunten Gesellschaft, in welcher ich mir eine Offenheit für das Anderssein wünsche. Jeder Mensch ist einzigartig und bereichert dadurch die Vielfalt an sich.

Auch in der Produktionsschule lernen, arbeiten und begegnen sich Personen mannigfachster Herkunft. Verbindend ist für sie alle, dass sie sich auf neue Situationen eingelassen und dadurch neue Eindrücke in ihr Leben aufgenommen haben, die sie prägen und die sie erinnern lassen. Durch das Kochen in der Gruppe schaffen sie ein Stück Gemeinsamkeit, das sie auf der einen Seite verbindet und das sie auf der anderen Seite miteinander teilen. Manche mögen dies als Herausforderung sehen, manche begreifen es als Chance, sich weiterzuentwickeln. Ich selbst habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es gut und wichtig ist, sich auf Unbekanntes einzulassen, denn es eröffnet neue Wege und erweitert das Spektrum an Wissen. Sich für andere zu interessieren bildet den Grundstein für ein Leben in Gemeinschaft. Die Bereitschaft, anderen zugewandt gegenüber zu treten, fördert Toleranz und Akzeptanz.

 

Unsere Produktionsschule kann als ein Lernort der Begegnung der Vielfalt verstanden werden, der sich durch einen Speisenreichtum ausdrückt und in unserem Kochbuch einen Raum bekommt."


Die Dienstleistungen der Produktionsschule Frankfurt

Die Produktionsschule Frankfurt betreibt mit ihren Jugendlichen ein Café, ein Seniorenrestaurant/Mittagstisch und biett Caterings nach Kundenwunsch an. Das können kleinere Bestellungen beispielsweise für Meetings sein, oder auch für größere Veranstaltungen (bis zu 200 Personen) und private Feste. 

 

 

Außerdem haben die Jugendlichen ein Kochbuch geschrieben: Eine kulinarische Reise der Vielfalt durch die verschiedenen (Koch-)Kulturen unser Erde. Lecker! Die Gerichte haben die Jugendlichen aus ihren Heimatländern mitgebracht und die Rezepte und Geschichten selbst geschrieben. 

Catering

Cafeteria/Senrionen-restaurant/Mittagstisch

Kochbuch